So arbeite ich

Mir ist es besonders wichtig, dass sich die Kinder bei mir wohlfühlen und eine enge Bindung zu mir aufbauen können. Jedes Kind ist einzigartig und darf sich in seinem eigenen Tempo entfalten.

Der Tagesablauf ist fest, die Themen kommen von den Kindern, gekocht wird hier frisch – und bei gutem Wetter sind wir draußen. Wie das im Einzelnen aussieht, steht weiter unten.

Ein Tag bei den Manzelmännchen

Wann der Tag beginnt und endet, legen wir vorab gemeinsam fest — der Ablauf dazwischen bleibt gleich.

Ob das zu deinem Kind passt, merkt man vor Ort

Ein Konzept auf einer Seite zu lesen ist das eine. Zu sehen, wie dein Kind im Raum reagiert, das andere. Wir treffen uns in Ruhe — ohne dass du dich zu etwas verpflichtest.

Kennenlernen vereinbaren

Mein pädagogischer Ansatz

Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Essens- und Ruhezeiten gibt den Kindern Orientierung und Sicherheit. Gleichzeitig biete ich abwechslungsreiche Spiel- und Lernmöglichkeiten – sowohl drinnen als auch draußen. Kreative Aktivitäten, Bewegungsspiele sowie regelmäßige Ausflüge an die frische Luft gehören fest zu unserem Betreuungsalltag. Der Pfühlpark liegt nur wenige Meter von meiner Einrichtung entfernt und ist bei gutem Wetter ein festes Ausflugsziel.

In meiner pädagogischen Arbeit folge ich dem situationsorientierten Ansatz. Das bedeutet: Die Themen kommen von den Kindern und nicht aus einem festen Wochenplan. Ich beobachte, was ein Kind gerade beschäftigt – ein neues Geschwisterchen, der erste Schnee, die Baustelle an der Straßenecke – und mache genau das zum Ausgangspunkt für Spiel, Gespräch und Lernen.

Der verlässliche Rahmen bleibt davon unberührt: Essens- und Ruhezeiten stehen fest, damit die Kinder sich sicher fühlen. Was wir innerhalb dieses Rahmens tun, entsteht aus dem, was die Kinder mitbringen. So lernen sie an Erlebnissen, die sie wirklich betreffen, und gewinnen Schritt für Schritt Selbstständigkeit und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Für mich stehen Vertrauen, Geborgenheit und eine offene Kommunikation mit den Eltern an erster Stelle. Ich freue mich darauf, dein Kind ein Stück auf seinem Weg zu begleiten und gemeinsam viele schöne Momente zu erleben.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung dauert je nach Kind und Situation drei bis sechs Wochen. Als Grundlage dient das Berliner Modell, das ich durch eigene Erfahrungen und individuelle Beobachtungen ergänze. Das Tempo richtet sich stets nach den Bedürfnissen des Kindes.

Das Modell läuft in vier Abschnitten ab. In den ersten Tagen bleibt ein Elternteil dabei, ohne selbst etwas zu tun. Es geht nur darum, dass das Kind den Raum und mich kennenlernt, mit dem sicheren Rücken im Zimmer. Dann folgt der erste kurze Abschied: Du gehst für wenige Minuten hinaus und bleibst in der Nähe. Wie das Kind darauf reagiert, entscheidet über das weitere Tempo – nicht der Kalender.

Danach werden die Zeiten ohne dich Schritt für Schritt länger, bis auch Mittagessen und Mittagsschlaf dazugehören. Abgeschlossen ist die Eingewöhnung erst, wenn dein Kind sich von mir trösten lässt – nicht, wenn es nicht mehr weint. Das ist ein Unterschied, auf den es ankommt.

Plane diese Wochen bitte realistisch ein. Eine Eingewöhnung parallel zum Wiedereinstieg in den Beruf geht selten gut aus, und sie lässt sich nicht beschleunigen, ohne dass man am falschen Ende spart.


Was auf den Tisch kommt

Gekocht wird hier, nicht geliefert. Das Essen bereite ich frisch zu – am Vortag oder am selben Tag gemeinsam mit den Kindern. Letzteres ist unordentlicher und dauert länger, aber Kinder essen anders, wenn sie vorher mitgeschnippelt haben.

Weil die Gruppe klein ist, kann ich auf Einzelnes eingehen: auf Allergien und Unverträglichkeiten ohnehin, aber auch darauf, dass ein Kind gerade nichts Grünes anfasst oder Brot nur ohne Rinde isst. Solche Phasen gehen vorbei, und in der Zwischenzeit muss niemand daraus einen Machtkampf machen.


Was du von uns mitbekommst

Beim Abholen erzähle ich dir, wie der Tag war. Darüber hinaus gibt es einen geschlossenen Bereich für Eltern – eine kleine App, die sich auf dem Handy einrichten lässt. Darin findest du Berichte und Fotos aus dem Alltag, Termine und die Schließzeiten.

Dort steht kein Kindername, sondern das Tier des Kindes. Warum das so ist, steht auf einer eigenen Seite.


Was wir gemeinsam tun

Kreativbasteln, Elemente aus der Montessori-Pädagogik, Bewegungsspiele, Vorlesen sowie regelmäßige Ausflüge in die nähere Umgebung. Neben dem Pfühlpark ist auch das Naturschutzgebiet Köpfertal ein beliebtes Ziel. Gelegentlich besuchen wir das Meerida oder treffen uns mit befreundeten Tageseltern und ihren Gruppen.